Initiative Gemeinsam Bauen & Wohnen

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Literatur

Englert, Klaus
2019: Wie wir wohnen werden: Die Entwicklung der Wohnung und die Architektur von morgen . Reclam Verlag. .

Klaus Englert präsentiert eine fundierte Analyse zu einem aktuellen Thema, das jeden von uns betrifft. Kenntnisreich zeichnet er die Entwicklung des modernen Wohnens seit dem Ende des 19. Jahrhunderts nach und skizziert, in welche Richtung sich Wohnarchitektur heute und in der Zukunft entwickelt, vom Aktivhaus bis hin zum »Dachacker«. Interviews mit internationalen Architekten, u. a. mit Winy Maas und Werner Sobek, informieren aus erster Hand darüber, wie sie sich die städtischen Lebensräume der Zukunft vorstellen.

Röck, Martin
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Hirschberg, Rebecca
2019: Wohnlabor: gemeinsam wohnen gestalten . Haus der Architektur. .

Das wohnlabor gestaltete im Rahmen des Architektursommers 2018 eine bunte und intensive Woche mit dem Ziel, zu erkunden, wie wir als Gesellschaft in Zukunft wohnen wollen. Die Erkenntnisse aus dem Workshop mit BewohnerInnen und den Gastbeiträgen von ExpertInnen aus Forschung und Praxis zeigen, wie Leben in Gemeinschaft gelingen kann. Das Buch skizziert anhand konkreter Beispiele die Vielfalt des Wohnens und regt an, die Gestaltung unserer Wohn- und Lebensräume gemeinsam in die Hand zu nehmen.

dérive N° 77 2019: Wohnungsfrage . Zeitschrift für Stadtforschung. .

Ausschlaggebend für das Auftauchen der Wohnungsfrage Mitte des 19. Jahrhundert waren die elenden Wohnverhältnisse der ArbeiterInnenklasse. Wohnraum war in den stark wachsenden Städten zur Ware geworden. Heute berührt die Wohnungsfrage Fragen der Ökonomie und Politik, der Ökologie und Nachhaltigkeit, der Architektur und Soziologie gleichermaßen. Der Schwerpunkt von dérive 77 wirft Schlaglichter auf einzelne dieser Aspekte: die Selbstorganisation von MieterInnen in den USA, Wohnbau-Genossenschaften in Zürich, Wohnungsfrage von rechts (Afd, FPÖ), der Wohnrechtskonvent für ein neues österreichisches Wohnrecht, Wohn- und Obdachlosigkeit, Wiener SiedlerInnenbewegung. Für den Magazinteil hat Andreas Zeese einen Artikel über den Phorusplatz, einen vergessenen Wiener Stadtraum verfasst. Ein weiterer Beitrag informiert über den Status Quo der Kampagne SOS Nordbahnhalle. Das Kunstinsert Für die Vögel stammt von Claudia Märzendorfer.

Frohn, Lisa
2018: Ab ins Wohnprojekt , Wohnträume werden Wirklichkeit . Oekom Verlag. .

Lisa Frohn stellt zahlreiche Wohnprojekte und die Menschen dahinter vor, sie wirft ein Licht auf Herausforderungen und Hindernisse, erzählt Erfolgsgeschichten und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden. In diesem Buch zeichnet sie ein lebendiges Panorama anderen Wohnens und neuer Gemeinschaftlichkeit.

Neue gemeinschaftliche Formen des Zusammenlebens
Die vorgestellten Wohnprojekte in Wien entstanden aus dem Wunsch, Lebenskonzepte zu entwickeln, die den Gemeinschaftssinn stärken und zu einer solidarischen Gesellschaft beitragen – Baugruppen und partizipative Projekte, Quartiershäuser, temporäre oder permanente soziale Wohn- und Arbeitsformen. Die Nutzer bringen sich ein, auch bei der Projektplanung.

Kompass für gemeinschaftliche Projektentwicklung
Die Orientierungshilfe für kollektives Leben und Arbeiten von Eva Stütze vom Ökodorf "Sieben Linden" ist als Buch Anfang April erschienen. Auf 240 bunt illustrierten Seiten wird der "Gemeinschaftskompass" vorgestellt und seine verschiedenen Hintergründe und Anwendungsmöglichkeiten erläutert.

Imhof, Lucas
2018: Midcomfort: Wohnkomfort und die Architektur der Mitte . Birkhäuser Verlag. .

Die Grundregeln eines Bauens, das Bestand hat und nach Jahrzehnten noch funktioniert, werden als Perspektive für eine zukunftsfähige Wohnarchitektur entfaltet. Anhand von historischen und zeitgenössischen Beispielen zeigt das Buch, dass eine kontinuierliche Entwicklung zu gestalterisch und funktional dauerhaften Wohnbauten auf höchstem Niveau führt

Holm, Andrej
2018: Rückkehr der Wohnungsfrage . Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) (Stadt und Gesellschaft). .
http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/stadt-und-gesellschaft/216869/rueckkehr-d…
Arch+ Nr. 231 2018: The Property Issue , Von der Bodenfrage und neuen Gemeingütern . Zeitschrift für Architektur und Urbanismus. .

Die Frage „Wem gehört der Boden?“ ist für alle Gesellschaften zentral, weil die Ressource Raum genauso lebensnotwendig ist wie Luft und Wasser. Und doch wird die Bodenfrage von Architekt_innen selten explizit behandelt. Liegt es daran, dass sie „in erster Linie eine Illusion des Politischen produzieren, nicht zuletzt, weil sie ihre Projekte realisiert sehen möchten“? Was tun? Wenig, weil es keine andere Alternative gibt als den Boden zu politisieren. Viel, weil bisher noch jeder daran gescheitert ist. Diese Ausgabe will dazu beitragen, die Vorstellungsorientierung hinsichtlich des Grundes der Stadt zu verändern.

Wetzel, Dietmar j.
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Frischknecht, Susanne
2018: Wohnen als soziale Innovationen deuten? , Gemeinschaftlich-kooperative Wohnformen in der Deutschschweiz . Springer VS. Wiesbaden.

In: Hans-Werner Franz und Christoph Kaletka (Hrsg.): Soziale Innovationen lokal gestalten.

Sinnig, Heidi
2017: Altersgerecht wohnen und leben im Quartier: Trends, Anforderungen und Modelle für Stadtplanung und Wohnungswirtschaft . Frauenhofer IRB Verlag. .

Alt werden in der eigenen Wohnung, im Quartier, in der Stadt - so lautet das maßgebliche Leitbild für die Stadtentwicklung im demografischen Wandel. Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis beschäftigen sich in zwölf Beiträgen mit den vier Themenfeldern Wohnen und Leben im Alter, alters- und generationengerechte Quartiersentwicklung, gemeinschaftliche Wohnformen sowie Partizipation und Kooperation für altersgerechte Quartiere.

Lafond, Michael
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Tsvetkova, Larisa
2017: CoHousing Inclusive: Selbstorganisiertes, gemeinschaftliches Wohnen für alle . Jovis Verlag. .

Experimentelle Wohnformen – CoHousing Cultures – kommen immer mehr im Mainstream an. Aber inwieweit sind sie zugänglich und leistbar für alle: Menschen mit unterschiedlichen Einkommenslagen, mit und ohne Fluchterfahrung, mit und ohne Behinderung?
Das Buch beinhaltet kritische Betrachtungen von Modellprojekten einer bunten europäischen Bewegung, aufbereitet mit Fotos und Illustrationen. Politische und finanzielle Bedingungen für eine bessere Umsetzung werden erörtert und durch eine Reihe von Stimmen, die vielversprechende Strategien bereithalten, ergänzt.

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